Christoph Rassy


Christoph Rassy (* 1934) ist ein deutscher, in Schweden lebender Segelkonstrukteur und Gründer der Bootswerft Hallberg-Rassy.

 

Christoph Rassy wuchs am Starnberger See auf und erlernte nach Abschluss seiner schulischen Laufbahn zunächst Glaser, dann Schiffbau bei einer am Bodensee gelegenen Werft, deren Schiffe jedoch in ihrer Größe nicht an Hochseesegelyachten herankamen. Deshalb ging er nach Schweden und fand dort Arbeit bei einer Werft in Nötesund, einem auf Orust gelegenen Ort. Während seiner Tätigkeit für die Werft nutzte er die Abende, um selbst ein Holzboot zu bauen, mit dem er später Regattasilber gewann. Das Boot konnte er gewinnbringend weitergeben. In dieser Zeit erwarb Rassy das Werftgebäude in Kungsviken. Dort beschäftigte er sich zunächst mit der Anfertigung von Einzelstücken aus Vollholz.

 

Das erste, 35 Fuß lange Serienboot nannte sich Rasmus 35 und wurde 1966 vom weltweit bekannten Schiffskonstrukteur Olle Enderlein gezeichnet. Die ersten zwei Schiffe besaßen einen Rumpf ausMahagoni, ab 1969 wurde Glasfaserverstärkter Kunststoff verwendet. Merkmal der Rasmus 35 waren das durch eine Windschutzscheibe geschützte Mittelcockpit, eine starke Maschine und eine Achterkajüte, Merkmale, die bis heute bei Hallberg-Rassy-Yachten vorzufinden sind. 1972 übernahm Christoph RassyHarry Hallbergs Werftindustrie und nannte sie in Hallberg-Rassy, kurz HR, um.

  

Mittlerweile hat Christoph Rassy die Leitung seines Unternehmens an seinen Sohn Magnus weitergegeben.

 Quelle: Wikipedia